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Über die Eselbande

Wie aus einem Troll-Bot unter Freunden eine ganze Familie eigener Discord-Tools wurde.

Die Eselbande hat nicht als Firma oder Produkt angefangen, sondern als ein einziger Discord-Server unter Freunden und ein Bot namens Fahrstuhl, der anfangs genau eine Sache konnte: andere Leute im Sprachkanal mit Soundeffekten und kleinen Streichen ärgern. Elevator, Ghost, Mute, Mirror – Spielereien, die auf einem einzigen Server Spaß gemacht haben.

Vom Troll-Bot zum Allrounder – und zurück

Mit der Zeit kamen immer mehr Server dazu, und mit ihnen immer mehr Wünsche: Moderation, Auto-Mod gegen Spam und Raids, ein Level-System, Tickets für den Support, Reaction Roles, ein Willkommens-Bereich. Fahrstuhl wuchs zu einem Allround-Bot mit einem eigenen Dashboard – aber genau das wurde zum Problem. Bei jedem einzelnen dieser Features gibt es längst etablierte, hochspezialisierte Bots wie MEE6, Dyno oder Carl-bot, die sich auf nichts anderes konzentrieren. Ein Bot, der alles ein bisschen macht, gewinnt gegen die nicht.

Die Konsequenz war ein Schnitt, der sich richtig unbequem angefühlt hat, aber im Rückblick der wichtigste Schritt war: Fahrstuhl wurde in zwei eigenständige Bots aufgeteilt. Fahrstuhl selbst blieb reiner Fun-Bot mit seiner Shield-Wirtschaft. Alles andere – Moderation, AutoMod, Leveling, Tickets, Reaction Roles, Temp-Voice, Server-Backup und mehr – zog in einen komplett neuen Bot namens EselModerator um, mit eigenem Premium-System und eigenem Dashboard. (Die ganze Geschichte dazu gibt's im Blogbeitrag zur Aufspaltung.)

Mehr als nur Moderation

Parallel dazu ist eine zweite Reihe von Projekten entstanden, die nichts mehr mit klassischer Server-Verwaltung zu tun haben. EselBuilder plant und baut Discord-Server per KI-Beschreibung – Rollen, Kanäle, Berechtigungen, alles automatisch. Darüber ist EselFriend gewachsen: ein persönlicher KI-Freund, mit dem man im Sprachkanal wirklich reden kann, nicht nur Text vorgelesen bekommt (mehr dazu im Blogbeitrag zu EselFriend). EselTokens ist die eigene Community-Wirtschaft der Eselbande geworden – ein Token-System mit Mini-Spielen und mittlerweile auch Giveaways. Dazu kommen EselMusic als eigener Musikbot und EselShot, ein selbst gehosteter Screenshot-Uploader im Stil von Lightshot, weil wir keine Lust hatten, für sowas Grundlegendes von einem Drittanbieter abhängig zu sein.

Warum wir Dinge selbst hosten

Ein roter Faden zieht sich durch fast jede Entscheidung hier: lieber selbst hosten und selbst verstehen, als eine fertige Lösung einzukaufen. Das gilt für den File-Hoster hinter EselShot genauso wie für die Infrastruktur hinter EselFriends Sprachgesprächen. Es bedeutet mehr Arbeit, aber auch, dass wir jederzeit erklären können, was mit euren Daten passiert – und dass wir jede Änderung öffentlich im Changelog dokumentieren, statt sie stillschweigend auszurollen.

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